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Unsere Leuchttürme

Leuchtturm Schleimünde

Auf der 112 Hektar großen Lotseninsel, die die Schlei von der Ostsee trennt, weist der Leuchtturm Schleimünde der Schifffahrt den Weg. Mit 14,3 Metern Höhe dient der Turm als Ansteuerungs- und Orientierungsfeuer für die Schleimündung zur Ostsee.

Der kleinste unter den drei Leuchtfeuern hält einen besonderen Rekord: Kein Leuchtturm wechselte so oft seine Farbe wie er. Nach seiner Erbauung 1871 war er gelb, ab 1890 dunkelgrau, dann wieder gelb, ab 1910 hellgrau, ab 1920 schachbrettartig rot-weiß gewürfelt mit rotem Sims und grauer Laterne, dann schwarz-weiß gewürfelt. Bis 2015 war der Leuchtturm von Schleimünde kunstoffverkleidet weiß mit schwarzem Bund. Seitdem strahlt er nun in grün-weiß.

Leuchtturm Falshöft

Vor rund 100 Jahren wurde der gusseiserne Leuchtturm von Falshöft errichtet. 24,4 Meter hoch bezeichnete er bis ins Jahr 2002 als Orientierungsfeuer die Zufahrt in die Flensburger Förde. Als Quermarkenfeuer wies der Turm mit seinen roten Warnsektoren außerdem auf die Untiefen Bredgrund und Kalkgrund hin.

Im Jahr 2002 wurde der offizielle Betrieb vom Wasser- und Schifffahrtsamt eingestellt. Als markantes Seezeichen bleibt der Leuchtturm Falshöft aber weiterhin sichtbar. Das Amt Gelting (jetzt Amt Geltinger Bucht) kaufte den unter Denkmalschutz stehenden Leuchtturm, um ihn der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Besonderer Beliebtheit erfreuen sich seither Eheschließungen auf dem Leuchtturm: In einzigartiger Lage mit atemberaubendem Blick über die Ostsee wird die Trauung hier zum ganz besonderen Ereignis.

Leuchtturm Kalkgrund

 

Der jüngste unter den Leuchttürmen im Amt Geltinger Bucht ist der 1962 gebaute Leuchtturm Kalkgrund. 24 Stahlpfähle tragen den rot-weiß gefliesten Turm samt Stahlbetonfundament.

Der Turm ist ein Leit-, Orientierunds-, Warn- und Quermarkenfeuer und warnt die Schifffahrt vor dem weit in die Flensburger Förde reichenden Kalkgrund. Vor seiner Erbauung übernahmen von 1876 bis 1963 Feuerschiffe diese Aufgabe.