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Wappen NiebyNieby

Der anerkannte Erholungsort Nieby wurde in der ersten Hälfte des 15. Jh. als Neugründung des verlassenen Dorfes Solby angelegt, das im 14. Jh. vermutlich durch die Pest ausstarb. Der Name ist dänisch und bedeutet Neues Dorf.

Die Gemeinde hat 210 Einwohner und besteht aus den Ortsteilen Nieby, Falshöft, Niebywesterfeld, Beveroe und Elstohl. Sie erstreckt sich vom Ortsteil Falshöft an der freien Ostsee bis zum Ortsteil Beveroe an der Geltinger Bucht. Auch das Naturschutzgebiet „Geltinger Birk“ mit der Mühle „Charlotte“ ist Teil des Gemeindegebietes. Falshöft wird bereits 1231 als Flughælnæs in königlichem Besitz erwähnt. Der Name wird als Vogel-Langnase gedeutet.

Bereits 1837 hatte das kleine Fischerdorf eine Lotsenstation für den Schiffsverkehr nach Flensburg. 1872 wurde das niedrig liegende Falshöft bei einer Sturmflut vollkommen überflutet. Bereits um 1900 erholten sich die ersten Sommergäste am Naturstrand Falshöft und auf Birk-Wanderungen.

Sehenswürdigkeiten und touristische Informationen: Naturschutzgebiet „Geltinger Birk“ (773 ha), Lebensraum für rund 170 Zug- und heimische Vogelarten sowie über 380 seltene und z.T. geschützte Pflanzenarten. In Falshöft informiert die „Integrierte Naturschutz-Station Geltinger Birk“ in der umgestalteten Lotsenstation über das Naturschutzgebiet „Geltinger Birk“.

Wander- und Radwege um und durch das Naturschutzgebiet gehören zu den schönsten Routen Deutschlands. Der Reitweg durch Feld und Flur auf einer Länge von 11 km, direkt am Naturschutzgebiet ist von seltenem landwirtschaftlichen Reiz. Am Weg die 1824 als Kornmühle und Schöpfwerk bei der Eindeichung erbaute Holländermühle „Charlotte“ und die Vogelwärterhütte. Von hier und der Station in Falshöft erfolgen naturkundliche Führungen. Buchung von Kutschfahrten ohne und in Verbindung mit Führungen der integrierten Naturschutzstation.

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AngelmöglichkeitAngelmöglichkeit
BadestelleBadestelle
GastronomieGastronomie
WassersportmöglichkeitWassersportmöglichkeit