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Was wird aus der Bootsbrücke?

Die Anlage in Wackerballig droht wegen maroder Holzpfähle zu zerbrechen. Eine Entscheidung zur Sanierung steht noch aus.

Gelting | Mit Bedauern haben die Gemeindevertreter anlässlich ihrer jüngsten Sitzung zur Kenntnis genommen, dass an der Küste von Wackerballig unlängst Sturm und Wellen erhebliche Schäden angerichtet haben. Bürgermeister Boris Kratz berichtete in Wort und Bild: „Dort, wo keine Findlinge das Ufer schützen, ist ein Bereich bis an die Fahrbahn der Durchgangsstraße weggerissen worden.“ Um die Beseitigung der Schäden werde sich das Amt Geltinger Bucht kümmern und eine finanzielle Förderung beantragen, sobald eine Bestandsaufnahme in allen betroffenen Küstengemeinden vorliegt. Das jüngste Hochwasser ist jedoch nicht die Ursache für die Sperrung der kleinen Bootsbrücke beim „Strandhuus“ in Wackerballig. Diese Anlage droht zu zerbrechen, weil die tragenden Holzpfähle völlig marode sind. Noch gibt es keine Entscheidung über eine Sanierung der „Standbeine“. Haushaltssatzung verabschiedet Was den Sportboothafen betrifft, hat der Flensburger Eigentümer neuerdings ein Projekt „Seebrücke“ auf den Weg gebracht. Diese Weiterentwicklung der touristischen Infrastruktur findet Interesse bei den Mandatsträgern. Doch ehe sie eine Stellungnahme zu den Plänen des Wasserbauunternehmers Hans-Werner Weihs abgeben, wollen sie sich die notwendigen Informationen bei einer Anhörung im zuständigen Ausschuss liefern lassen. Einmütig verabschiedete die Gemeindevertretung den Haushaltsplan für 2019. Die Gesamterträge belaufen sich auf rund 3,52 Millionen Euro. Zum Jahresende winkt ein bescheidener Überschuss von 1100 Euro. Die Hebesätze für die Realsteuern bleiben mit 330-330-380 Prozent konstant. Die investiven Vorhaben beziehen sich auf die staatlich geförderte Sanierung der Sportstätten sowie auf die Erneuerung eines Straßendurchlasses an der Lehbeker Au, damit künftig Überschwemmungen im Hinterland und im Dorf vermieden werden. Jan Anton Petersen wird neuer Gemeindevertreter Auch in personeller Hinsicht macht Lehbek auf sich aufmerksam: Bürgermeister Kratz verpflichtete den neuen Gemeindevertreter Jan Anton Petersen von der GfG (Gemeinsam für Gelting) auf sein Ehrenamt. Petersen übernahm als Listennachfolger den Sitz von Katja Dräger, die aus privaten Gründen ausgeschieden ist. Bereits zum dritten Mal erhielt der wiedergewählte Lehbeker Ortswehrführer Cord Petersen seine Ernennungsurkunde. Seit Jahresbeginn steht Holger Hänsel als Leiter des Geltinger Bauhofs im kommunalen Dienst. Rund 2500 Euro kostet das auf dem Geltinger Sportplatz erforderliche Bodengutachten eines Sachverständigen. Dieser jetzt – bei einer Gegenstimme – beschlossene Auftrag gilt als Voraussetzung für die Zusage von Fördermitteln, die für die geplante Erneuerung der Aschen-Laufbahn dringend benötigt werden. – Quelle: www.shz.de/22371152 ©2019