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Kooperation für besondere Erlebnisse

Der Ticketverkauf startet in Kürze - Infos folgen

Wir sind froh, dass wir uns haben“, sind sich der Vorsitzende des Touristikvereins der „Geltinger Bucht“ Heiner Nissen aus Wittkiel und Iver Andreas Schiller aus Glücksburg von der Angelner Dampfeisenbahn gGmbh einig. „Von dieser Zusammenarbeit profitiert die Region.“ Seit einem Jahr ziehen der Touristikverein und Deutschlands nördlichste Museumseisenbahn an einem Strang – jetzt wurde Bilanz gezogen und die fiel für beide Seiten positiv aus. Dank des Super-Sommers boomten nicht nur die Quartier-Nachfragen von Urlaubern, sondern auch die Nutzung des Angebotes, mit der Bahn auf der Strecke Kappeln-Süderbrarup etwas ganz Besonderes zu erleben. Nissen und Schiller wissen, dass der Tourismus für die Region längst ein unentbehrlicher Wirtschaftsfaktor ist.

„Was kann man hier machen?“, lautet eine der am häufigsten in den Büro des Touristikvereins Steinbergkirche, Gelting und Kieholm gestellten Fragen, berichtete Heiner Nissen. Zu den Empfehlungen zählen immer auch die Fahrten mit der Dampfeisenbahn. Auch können in den Büros gleich die Tickets gebucht werden. Aber nicht nur in den Tourist-Büros können Bahn-Tickets geordert werden, Reservierungen sind auch online von Zuhause möglich. Dieses Miteinander habe den Bekanntheitsgrad der Museumsbahn gesteigert, freute sich Schiller. So ließ ein Mitfahrender etwa wissen, dass es für ihn ein ganz besonderes Erlebnis war: „Die traumhaft schön in die Natur eingebettete Museumsstrecke hat mit Charme und einem Hauch von Romantik verzaubert.“ Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die sogenannten Erlebnisreisen: eine Kombination von Bahn- und Schifffahrt auf der Schlei. Da wird unter Dampf von Kappeln nach Süderbrarup gereist, dann in Bussen zu Schlei gefahren, um von dort mit dem Schiff zurück nach Kappeln zu fahren. Als „fantastisch“, bezeichnet Heiner Nissen dieses Angebot, das er selbst genossen hat. Bis Ende vergangenen Monats registrierten die Museumsbahner rund 15 000 Gäste. Das waren fünf Prozent mehr als 2017 und schon da hatte es eine Steigerung gegeben. Die Zeiten, in denen viele Sitzplätze im Zug frei blieben, seien vorbei, freut sich Schiller. Und weil das Miteinander zwischen Touristikverein und Museumsbahn so gut funktioniert, soll diese Art der Vernetzung weiter intensiviert werden. Der Touristikverein bietet darüber hinaus den Urlaubern Gewinnspiele an. Es gibt Übernachtungen im Schlafstrandkorb von Pottloch zu gewinnen und auch Mitfahrten auf dem Führerstand der Museumsbahn, die seit Anfang der 1980er Jahre unter Dampf steht. Einmal Lokomotivführer sein, wer möchte das nicht, wissen Nissen und Schiller und freuen sich auf die strahlenden Mienen der Gewinner. Dass das alles funktioniert, dafür sorgen im Zug mit seinen 200 Sitzplätzen 20 Menschen im Betriebsdienst der Museumsbahn – zu einem Teil angestellt, zum anderen Teil ehrenamtlich tätig. – Quelle: www.shz.de/20912572 ©2018  U.Köhler

Heinrich Nissen und Iver SchillerBild U. Köhler