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Vorfreude auf den Urlaub wecken

Ferien an der Schlei

Sie wollen Vorfreude wecken, Vorfreude auf einen Urlaub in der Region Schlei und Ostsee. Gastgeberverzeichnis war gestern, heute stellen die Touristikvereine Kappeln und Ferienland Ostsee-Geltinger Bucht ein Hochglanz-Reisemagazin vor. Druckfrische Exemplare halten Ingwer Hansen und Heiner Nissen, die Vorsitzenden der beiden Vereine, in den Händen. Ihr Strahlen zeigt, dass sie mit dem Magazin zufrieden sind. Neben dem Gastgeberverzeichnis enthält es viele verschiedene Themen, die Geschmack auf einen Urlaub in der Region machen sollen. Da wird die Schlei-Landschaft vorgestellt, das Radfahren schmackhaft gemacht, Orte und ihre touristische Leistungen werden vorgestellt, die Ostsee-Schlei-Region wird als Sehnsuchtsort geschildert. Ein besonderes Augenmerk legen die Touristiker auf die Vor- und Nachsaison. „Hier ist noch Luft nach oben“, stellt Heiner Nissen fest und Ingwer Hansen ergänzt, dass mehr Programmangebote außerhalb der Saison mehr Gäste veranlassen sollen, in dieser Zeit in die Region zu kommen. Die Seele baumeln zu lassen, alleine am Strand zu wandern, mit dem Hund durch die Feldmark zu spazieren zu gehen, sind die Ansatzpunkte. Wichtig ist den beiden Touristikern, die Wirtschaft in Zukunft stärker in das touristische Angebot einzubeziehen. „Was nützen uns Urlaubsgäste im Land, wenn sie nichts zu essen bekommen, weil die gastronomischen Betriebe geschlossen sind“, macht Heiner Nissen die Zielrichtung deutlich. Neue Angebote müssten auch aus dem Bereich der Wirtschaft kommen, unterstreicht Hansen, denn: „Schließlich ziehen alle an einem Strang.“ Wellness-Kooperation, Radfahrangebote für Senioren gehören dazu. Aus diesem Grund widmet das Reisemagazin auch den Themen Essen und Trinken und regionale Lebensmittel breiten Raum. Mit Interesse beobachten die Tourismus-Experten die Entwicklung in der Region zu einem höherwertigen Angebot. Das Ostseeresort Olpenitz und das Reetdorf Geltinger Birk verändern die Tourismusstruktur. Ingwer Hansen und Heiner Nissen machen für ihre Vereine deutlich, dass auch in Zukunft das langjährige Gästeklientel in Mittelpunkt stehe. „Wir müssen auch für Menschen mit geringerem und mittlerem Einkommen ein tolles Urlaubserlebnis bieten“, sagt Hansen. Insbesondere das Angebot „Urlaub auf dem Bauernhof“, erfreue sich bei Familien weiterhin großer Beliebtheit. Inzwischen wird ein weiterer neuer Trend spürbar: Gäste aus dem Bereich zwischen Hamburg und Hannover haben die Region für einen Kurzurlaub entdeckt. Kurze Anfahrtszeiten, um einige Tage dem Alltagstrott zu entfliehen, hat immer mehr Konjunktur. Mit dem Hinweis auf etwa 30 Millionen Euro Wertschöpfung durch den Tourismus in der Region mahnen Hansen und Nissen die Gemeinden und den Kreis zur Verbesserung der Infrastruktur. Nissen: „Mit Radwegen, die mehr Knüppeldämme sind, kann die Region nicht für den Radtourismus werben.“ – Quelle: www.shz.de/21059067 ©2018