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Amtshaus platzt aus allen Nähten

Das Verwaltungsgebäude des Amtes Geltinger Bucht in Steinbergkirche soll einen Anbau bekommen. Außerdem wird 2019 in die Feuerwehr und Schulen investiert.

Steinbergkirche | „Wir platzen räumlich aus allen Nähten“, sind sich Amtsvorsteher Thomas Johannsen und Rosemarie Marxen-Bäumer, leitende Verwaltungsbeamtin des Amtes Geltinger Bucht, einig. Sie teilen sich im Amtshaus Steinbergkirche ein Büro. Auch wenn die Chemie zwischen ihnen stimmt, das Arbeiten auf so engem Raum ist eine Herausforderung. „Wir brauchen einen Anbau für das Amtshaus“, sagt Johannsen. Denn nicht nur sie sind von der räumlichen Not betroffen, sondern alle 31 Mitarbeiter der Verwaltung. Die müssen sich immer wieder in dem aus Mitte der 1980er Jahre stammende Gebäude auf die Suche begeben, um einen Raum zu finden, in dem sie ungestört arbeiten oder mit Besuchern reden können. Das Standesamt ist aus diesem Grund längst mit einem eigenen Raum nach Gelting ausquartiert worden. Als die ehemaligen Ämter Gelting und Steinbergkirche 2008 fusionierten, wurde Steinbergkirche Verwaltungssitz. Seither sind die Anforderungen gewachsen und es bedurfte einiger Kompromisse bei der optimalen Nutzung der Räume. So wurde beispielsweise eine einstige Toilette zu einem Kopierraum umgestaltet. Doch nun sei das Ende der Umgestaltungsmöglichkeiten erreicht, betonen Amtsvorsteher und Leitende Verwaltungsbeamtin. „Alle Möglichkeiten im Amtshaus sind ausgereizt“, so Marxen-Bäumer. Deshalb werde sich der Amtsausschuss in naher Zukunft mit der bauliche Erweiterung des Amtshauses beschäftigen müssen. Die Raumnot der Verwaltung sei mit Blick auf das laufende Jahr keineswegs das einzige Thema, mit dem sich auseinander gesetzt werden muss, betonte Amtsvorsteher Johannsen. Ein weiteres großes Thema für 2019 ist die Verbesserung der Infrastruktur der Gemeinschaftsschule und der vier Grundschulen. Die Schulen stehen auf der Agenda des Amtes als deren Träger weit oben. Um sich einen Überblick zu verschaffen, wird es am 18. Januar und 1. Februar Bereisungen geben. Dass die Verbesserungen kräftig ins Geld gehen werden, ist den Verwaltungsfachleuten klar. Aktuell werden 300 000 Euro in die Unterhaltung der Schulen investiert. Das, so der Amtsvorsteher, dürfte nicht reichen. Es gelte deshalb Zuschüsse einzuwerben. Die Sicherstellung des Brandschutzes gehört zu den wichtigen Aufgaben des Amtes und entsprechende Priorität hat die Ausstattung der 26 Freiwilligen Feuerwehren im Amt. Die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges für die Wehr Sterup ist bereits in die Wege geleitet. Johannsen rechnet damit, dass die Indienststellung jedoch nicht vor Anfang 2020 erfolgen kann. Auf der Beschaffungsliste steht auch ein zweites Fahrzeug für die Wehr Hasselberg und die Wehr Rabel steht ebenfalls auf der Liste des Amtes für die Beschaffung eines neue Fahrzeuges. Doch in Rabel ist zunächst eine Erweiterung des Feuerwehrhauses durch die Gemeinde in Planung. Sobald die Arbeiten erledigt seien, könne ein neues Fahrzeug kommen – aber auch das nicht vor 2020. – Quelle: www.shz.de/22268277 ©2019