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Wappen SteinbergkircheSteinbergkirche

Am 1. März 2013 haben die Gemeinden Quern und Steinbergkirche fusioniert und wurden zur großen Gemeinde Steinbergkirche, die damit die größte Gemeinde im Amt Geltinger Bucht ist. Quern ist anerkannter Erholungsort. Der Ortsname erscheint 1389 als Querne (Dän. Kvaern, altnord. Quarn = Mühle oder Handmühle). Das Patronat war im 14. Jh. Im Besitz des Grafen von Holstein und wurde 1411 an die Königin von Dänemark verpfändet.

Die Gemeinde ist bei der Kommunalreform 1970 aus den bis dahin selbständigen Gemeinden Quern, Kalleby, Roikier, Nübel und Neukirchen gebildet worden. Die Gemeinde Quern ist staatlich anerkannter Erholungsort. Sie hat ca. 1300 Einwohner. Von den 2260 ha Gemeindefläche zählen 317 ha Wasserfläche der Flensburger Förde und 118 ha Wald.

1844 war Quern für die Geltinger auf ihrem Weg nach Flensburg das erste Heidedorf. Der neugotische, 31 m hohe Bismarckturm, der auch Teil des Querner Wappens ist, wurde auf der höchsten Erhebung und an historischer Stätte 1900 – 1903 auf dem 70 m hohen Scheersberg errichtet. Auf einem 3 ha großen Areal wurde die Internationale Bildungsstätte „Jugendhof Scheersberg“ erbaut.

Sehenswürdigkeiten: Das Wahrzeichen der Gegend, der vorgenannte Bismarckturm auf dem Scheersberg mit einem reizvollen Rundblick von der obersten Plattform über die Landschaft Angeln bis hin zu den dänischen Inseln Alsen und Aerö.

Die romanische Kirche St, Nikolai. Baubeginn um 1200. Anfangs wurden Granitquader, später Feldsteine verwendet, später ergänzt durch einen spätgotischen Backsteintur .und weitere Um- und Anbauten.

Eine weitere Kirche wurde 1621 als kleiner Backsteinbau an der Steilküste von Neukirchen, mit herrlichem Blick auf die Flensburger Förde erbaut. Sie war für die geplante Hafenstadt Neukirchen gedacht, die nach einem Veto der Stadt Flensburg jedoch nicht gebaut wurde.

Im Ortsteil Nübelfeld die Windmühle „Hoffnung“. Ein Erdholländer von 1841. Reetgedeckt mit Windrose.

Der Ort Steinbergkirche wird 1652 als Steinbirg-Kirch erwähnt. Die Gemeinde Steinbergkirche wurde im Zuge der Gebietsreform aus den ehemals selbständigen Gemeinden Gintoft, Hattlund, Westerholm und Steinbergkirche (bis 1963 Gem. Bredegatt) gebildet. Sie hat ca. 1416 Einwohner, ist ländlicher Zentralort und wurde als „Schönes Dorf“ ausgezeichnet. Früher standen bei der Kirche nur wenige Häuser. Nach dem Bahnbau 1886 (bis 1952 Haltestelle), expandierte der Ort nach allen Seiten, was sich mit Fertigstellung der Nordstraße 1953 weiter fortsetzte.

Steinbergkirche ist Sitz des Amtes Geltinger Bucht mit einer Tourist-Information.

Sehenswürdigkeiten: Mitten im Ort die Kirche St. Martin. Eine romanische Feldsteinkirche mit Schiff und Chor im späten 12. Jahrhundert erbaut. 1738 und 1753 erweitert. Der Kirchturm wurde 1753 aus Backstein erbaut. Der Kirche gegenüber das alte Bahnhofsgebäude von 1886. Naturdenkmal: Die Linde auf dem Friedhof bei der Kirche mit 9 m Stammumfang. Der uralte Baum ist vom Blitz zerspalten und innen hohl. Ältestes Exemplar und mächtigste Linde Angelns. Bereits 1936 unter Schutz gestellt.

Zur Webseite der Gemeinde Steinbergkirche

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