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Stoltebüll

Hof des Gutes Drült, Gemeinde Stoltebüll. Im Hintergrund das Herrenhaus. Gelber Klinkerbau mit Schieferdach, erbaut 1806/07 im Stil des Klassizismus.
Steinkreis der Thingstätte mit Treppe.

Seit 1397 schriftlich erwähnt. Namensdeutung: Siedlung des Stolt. Die Gemeinde Stoltebüll hat 820 Einwohner und ist mit 1640 ha, davon 130 ha Wald, eine der großen Flächengemeinden der Region. Sie gehört zu den schönsten Knicklandschaften Angelns mit reizvollen Rad- und Wanderwegen. Fast 30 Landwirtschaftsbetriebe prägen das Bild der hügeligen Landschaft und der zahlreichen, dörflichen Siedlungen.

Sehenswürdigkeiten: Hofanlage und Herrenhaus des Gutes Drült. Bereits 1397 als Hof „Trölegaard“ erwähnt. Zunächst Meierhof zu Gut Rundhof. 1800 Blitzschlag-Einäscherung. 1801/1810 neu angelegt und Status eines selbständigen Gutes. In der Nachbargemeinde Kappeln, Ortsteil Mehlby. Komplett erhaltene, alte Hofanlage und Herrenhaus des Gutes Roest (Altnordisch: Steinhaufen). Zunächst königlicher Besitz, im Stoltebüll 13. Jh. eigenständiges Rittergut. Herrenhaus 1590/1641 (Beide Herrrenhäuser sind bewohnt, eine Besichtigung ist daher nicht möglich). Im Ortsteil Toestrup der Nachbargemeinde, die Kirche „St. Johannes“. Ein romanischer Feldsteinbau des 12. Jh., 1788-1792 Umbau zur Saalkirche und im 19. Jh. nochmals Veränderungen. Neben der Kirche ein hölzernes Glockenhaus, dessen Ursprünge im Jahr 1491 liegen. Thingplatz „Guly Thing“ in der Gemarkung Gulde. Eine Gerichtsbarkeit-Stätte aus ca. 300 n. Chr., wieder hergestellt nach historischen Unterlagen.

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