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Stangheck

Am Westrand vom Park des adligen Gutes Rundhof erblickt man aus der Ferne ein Gemäuer in Form eines Tores. Es wird „Ulrichshöh“ genannt und war der Gatterabschluss des Damwild-Geheges. Mit Treppen und einer Plattform versehen, diente es früheren Generationen der Adelsfamilie von Rumohr als Ambiente für Teestunden mit Blick auf die Ostsee. Das Betreten ist strengstens untersagt.

Stangheck ist anerkannter Erholungsort. Das Dorf wird 1607 als Kätnerdorf des Gutes Rundhof erwähnt. Namensdeutung: Heck aus Stangen. Die 1000 ha große Gemeinde hat 260 Einwohner und wird durch die Land- und Forstwirtschaft geprägt. In den rund 200 ha großen Waldgebieten findet sich heimisches Damwild und aus Japan stammendes Sikawild, das Rundhofer Gutsherren angesiedelt haben.

Sehenswürdigkeiten: Hofanlage und Herrenhaus vom Gut Rundhof. Ende des 12 Jh. königliche Wasserburg. 1231 Runaetoft genannt (Wohnplatz des Runi) und als Hof königlicher Besitz, später Rittersitz, der 1431 zerstört wurde. Ende des 14. Jh. Entstehung des Groß-Gutes. Das Herrenhaus, ein Backsteinbau, entstand 1753/1754. Auf dem Wirtschaftshof ein Pferdestall von 1604 und an der Alten Hauptstraße die Holländerei von 1788, ein seltener Bautyp. Roter Backstein. In der Nähe viele alte Reetdachkaten. (Das Herrenhaus wird von Herrn Wulf-Henning von Rumohr bewohnt. Eine Besichtigung ist daher nicht möglich.)

 

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