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Rabel

Idylle in Rabelsund an der Schlei. Von Rabelsund fuhr von 1877 bis 1939 und von 1950 bis 1962 eine Personenfähre über die Schlei nach Ellenbergholz auf Schwansen.
Der breite, wasserführende Haus- und Hofgraben des Gutes Buckhagen, dessen Gutsbezirk bis an den Schleiarm „Wormshöfter Noor“ reicht.

Rabel ist anerkannter Erholungsort. Ortsname nicht eindeutig geklärt. Rå = dän. Grenzpfahl oder Reh, bel/büll = Siedlung. 1519 werden zwei Dörfer Rabel genannt und 1535 als Olden Rabell und Nyenn Rabell bezeichnet. Olden Rabell lag vermutlich an der Schlei und wurde um 1600 niedergelegt. Die Gemeinde Rabel hat 630 Einwohner. Sie grenzt im Süden mit Rabelsund an die Schlei und im Osten mit Buckhagen an das Wormshöfter Noor. Die Schlei ist bei Rabelsund nur 300 m breit, hat aber hier mit 22 m auch ihre tiefste Stelle. Bis 1962 bestand eine Fährverbindung nach Ellenbergholz. Die reizvolle Landschaft mit Wäldern und Schleiufer ist ein beliebtes Ziel von Wanderern und Radtouristen.

Sehenswürdigkeiten: Hofanlage und Herrenhaus des Gutes Buckhagen. Das Gut ist 1339 als Bukhauen entstanden, dazu gehörte die Insel Oehe, damals Gaath. Evtl. war hier bereits ein königlicher Burgturm vorhanden. Um 1660 Bau des älteren Herrenhauses, 1801 erster Umbau, 1864 zweiter Umbau, 1965 dritter Umbau. Im Park uralter Baumbestand. Der Name Buckhagen wird aus dem Dänischen als Einzäunung für Schafböcke gedeutet. (Das Herrenhaus ist bewohnt, eine Besichtigung daher nicht möglich!)

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