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Pommerby

Malerische Reetdachkate im Ortsteil Niedamm der Gemeinde Pommerby.
Zufahrt zum bewirtschafteten Dreiseithof „Pommerbyhof“. Stammhof des bis 1763 zum Gut Düttebüll gehörnden Meierhofes. 1920 völlig neu aufgebaut.

Pommerby ist anerkannter Erholungsort. Der Ort wird erstmals 1391 erwähnt. Der aus dem Dänischen abgeleitete Name bedeutet Dorf der Pommern. Vermutlich Pomoranen aus den Wendenkreuzzügen oder mit den Jomswikingern eingewandert. Die Gemeinde zählt 220 Einwohner und grenzt an die freie Ostsee. Der Küstenbereich mit zwei Campingplätzen umfaßt die Ostsee-Badestrände Falshöft/Sibbeskjær, Seehof, Gammeldamm und Niedamm mit einem FKK-Strandabschnitt bis Golsmaas. In Sibbeskjær steht das Wahrzeichen von Pommerby, der Leuchtturm von Falshöft mit seinem Trauzimmer in 12,42 m Höhe in dem der Bürgermeister von Pommerby in seiner Eigenschaft als ehrenamtlicher Eheschließungsbeamter seines Amtes waltet. Der Leuchtturm ist nach einer Ausschreibung des Bundesvermögensamtes 2003 in das Eigentum des Amtes Gelting übergegangen. Er ist als kulturhistorisches Wahrzeichen mit seinem Trauzimmer für Eheschließende und Besucher-Führungen eine besondere Attraktion dieser Ferienregion.

Sehenswürdigkeiten: Alte Schule Pommerby, 1804 erbaut, reetgedeckt und Geburtshaus des Heimatdichters Georg Asmussen (1856-1933). In seinem Heimat-Roman „Die Stürme“ beschreibt er die schwerste Sturmflut an dieser Küste am 13.11.1872. Leuchtturm Falshöft/Sibbeskjær, erbaut 1908/09. 24 m hoch und 2002 stillgelegt.

Immer häufiger möchten Heiratswillige, wie hier das Paar aus Kiel, in maritimen Flair den Hafen der Ehe ansteuern. Auch im Leuchtturm Falshöft, in der Landschaft Ostangeln an der Ostsee, ist am 20. 04. 2000 ein Trauzimmer von der Gemeinde Pommerby angemietet und eingerichtet worden.

Der Leuchtturm wurde 1910 gebaut, ist 28 m hoch und seit März 2003 nicht mehr in Betrieb. Das runde Trauzimmer mit Bullaugenfenstern liegt genau in 12,42 m Höhe. Viel Platz haben Hochzeitspaar, Trauzeugen, Gäste und der Standesbeamte allerdings nicht, denn der Raum ist lediglich 12 qm groß. Gerade deshalb aber ein idyllisches Plätzchen für eine intime Runde.

Aufgrund einer Ausschreibung vom Bundesvermögensamt machte das damalige Amt Gelting von seinem Vorverkaufsrecht Gebrauch und erwarb am 1. 1. 2003 den Turm, um ihn anschließend zu sanieren.

Als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung (gem. § 5 Denkmalsschutzgesetz), ist der Leuchtturm mit seiner Besichtigungsmöglichkeit eine touristische Attraktion im Feriengbiet von Ostangeln geworden. Insbesondere natürlich für Heiratswillige, denn der Pommerbyer Bürgermeister Gert Nagel, traute hier als ehrenamtlicher Standesbeamter zusammen mit den Standesbeamten des Amtes Geltinger Bucht jährlich bereits 260 Paare aus ganz Deutschland. Insgesamt haben sich im Falshöfter Leuchtturm bereits über 1300 Liebespaare das Ja-Wort gegeben.

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